
Leseförderung: IBO - Geschichten aus dem Leben
Eine eher ungewöhnliche Autorenlesung im Rahmen der Leseförderung erlebten die Kinder des 3. Schuljahres an der GS St. Matthias. Kein Koffer voller Bücher war es, den der ungewöhnliche Gast um 8 Uhr morgens noch etwas müde und geschafft mit in den Musikraum schleppte, wo die Klassen 3a und 3b in Begleitung ihrer Lehrerinnen bereits mit Spannung auf das Kommende warteten und den Autor als IBO freundlich begrüßten. IBO, mit richtigem Namen Ibrahima Ndoffene Ndiaye, packte in aller Ruhe seine Trommel, einige Bilder, verschiedene kleine Requisiten und 2 Bücher aus, begrüßte seine Zuhörer deutsch und afrikanisch und begann gestenreich und anregend zu erzählen. Nach wenigen Minuten hatten die Kinder seine Lebensgeschichte erfahren: Kindheit im Senegal, Studium der Germanistik und Leben in Deutschland seit 25 Jahren, 49 Jahre alt und Vater eines 19-jährigen Sohnes. Als Geschichtenerzähler, Humorist, Schauspieler und Autor verdient IBO seinen Lebensunterhalt und freut sich über die Einladungen an Schulen, wo er den Kindern ganz nebenbei das Leben der Menschen im Senegal, das hohe Ansehen der Frauen und Lehrpersonen, den Unterrichtsalltag, die Wichtigkeit der Schule und ganz besonders die Lebensfreude der Afrikaner vermittelt. Ehe man sich versieht, spricht man afrikanisch, wird angesteckt von der guten Laune, singt, tanzt klatscht und trommelt mit, um danach wieder ruhig zu werden und den Erlebnissen des kleinen Jungen IBO mit seiner Großmutter zu folgen, die neben den als Lehrer berufstätigen Eltern immer für ihn da war und mit 92 Jahren topfit gestorben ist. Am Ende schwärmt er von seiner wunderschönen Heimat Senegal, zeigt den Kindern einige Bilder, die er wortreich und ausdrucksstark erklärt und bezieht die Kinder immer wieder mit ein. Er könnte stundenlang weitererzählen und die Kinder so gut unterhalten, dass sie selbst das Klingeln zur Frühstückspause überhören, wäre da nicht die nächste Verpflichtung in den weiterführenden Schulen des Schulzentrums. Ganz am Rande erwähnt IBO seine Bücher und gibt einen Vorgeschmack auf deren Geschichten. Erst nach dem Versprechen der Schulleiterin, dass die Bücher von der Schule zum Lesen angeschafft werden, gehen die Kinder schließlich in die Pause. Niklas Mathony schleicht sich mit einem Filzstift zurück, um ein Autogramm zu erhaschen, was ihm und einigen Kindern auch gelingt. Fazit: Eine Autorenlesung der anderen Art, aber angenehm, interessant und besonders unterhaltsam!(Fotos hierzu sehen sie in der Fotogalerie)
Lesenacht der Klasse 4b
Am 4. November trafen wir uns zu einer ungewöhnlichen Zeit. Mit Schlafsäcken bewaffnet stürmten wir die Schule. Uns stand eine spannende Lesenacht bevor und diese begannen wir gemeinsam mit einem Spiel. Wir hielten uns an den Händen und schickten durch einen Händedruck, einen Gruß von Kind zu Kind. Das war gar nicht so leicht, denn es durfte dabei nicht gesprochen werden. Wir meisterten die Aufgabe aber trotzdem und hörten uns danach gemeinsam mit einigen Eltern unser selbstgemachtes Hörspiel "Keine Angst vor Schlossgespenstern" an. Jetzt konnte die offizielle Lesenacht beginnen. Unsere Klassenarbeiten wurden an diesem Abend mit Hilfe der Eltern abgetippt und danach zu einem Buch verfasst. Vom abenteuerlichen Müsliriegel bis zum magischen Verwandlungspulver war für jeden etwas dabei. Jetzt fehlten unseren Fantasiegeschichten nur noch das passende Titelbild. Unsere Klasse stimmte ab und Hannah Weis´ Zeichnung gewann. Doch die Nacht war noch lange nicht vorbei. Gegen 21 Uhr trafen wir uns zum "Mitternacht Snack", der uns neue Energie für die kommenden Spiele verschaffte. Ein weiteres Highlight war die "Büchermodenschau", die von der Laienspiel AG unserer Klasse präsentiert wurde. Nach diesem spannenden Programm und nach einem Spaziergang in der Dunkelheit, fielen selbst den trainiertesten Nachteulen der Klasse 4b, die Augen zu. Am nächsten Morgen starteten wir mit einem gemeinsamen Frühstück und den besten Witzen von Franziska Jutz in den Tag. Wir konnten es kaum glauben, dass die lang ersehnte Lesenacht so schnell an uns vorbei rauschte. Schon drei Tage später hielten wir unser fertiges Fantasiebuch in den Händen. Man sah uns an, dass wir so stolz wie Oskar waren und deshalb danken wir unserer Klassenlehrerin Frau Schneider, dafür dass sie uns diese tolle Lesenacht ermöglicht hat. Johannes Zenner und Anna Seibert(Fotos hierzu sehen sie in der Fotogalerie)
Bischöfliche Grundschule St. Matthias feierte Richtfest
Bei strahlendem Herbstwetter feierte die Bischöfliche Grundschule St. Matthias das Richtfest zum Erweiterungsbau der Ganztagsschule. Seit der Grundsteinlegung im April dieses Jahres sind fünf Monate vergangen. Inzwischen ist der Erweiterungsbau zur Ganztagsgrundschule vor den Augen der Kinder täglich in zügigem Tempo gewachsen. Bis dato konnten sie nur durch den Bauzaun beobachten, was auf der Baustelle passierte. Zum Richtfest wurde erstmals der Bauzaun geöffnet für alle am Bau beteiligten Firmenvertreter, die Grundschulkinder, die Kollegien von Grund-, Haupt- und Realschule und Vertreter der Elternschaft. Neugierig drängten sich die Kinder zum Richtfest am zukünftigen Eingang ihrer "neuen Schule" und lauschten zusammen mit den Gästen den harmonischen Klängen der Instrumentalgruppe unter der Leitung von Waltraud Kruppert, die auf das Fest einstimmte. Als Vertreter der Bauabteilung des Bischöflichen Generalvikariates begrüßte Baudirektor Walter Hauth Schulleiterin Rosemarie Lexen, Bauunternehmer Jürgen Weiler, alle Schulkinder und Gäste zur Feier des Richtfestes. Mit Hilfe der Kinder übereichte er den Vertretern der Firmen als Dank für den gelungenen Rohbau und die hervorragende Zusammenarbeit jeweils eine Flasche Wein von den Bischöflichen Weingütern. Prälat Dr. Herbert Hoffmann als Leiter der Schulabteilung ließ es sich nicht nehmen, einige Worte des Dankes an die für den Bau Verantwortlichen zu richten. Die Architektur überzeuge durch Offenheit und wirke auf den Besucher einladend. Besonders gelungen bezeichnete er den Raum für die Mensa als Ort für das leibliche Wohl und den in die Mensa hineinragenden Gottesdienstraum für die geistliche Erbauung, so dass für den Leib und die Seele gleichermaßen gesorgt werde. In beeindruckender Weise wurde anschließend der große, mit bunten Bändern geschmückte Richtkranz vom Baukran hochgezogen und schwebte über der Brücke, die die beiden neuen Gebäude miteinander verbindet. Maurermeister und Polier Harald Brück bewegte die Zuhörer mit seinem selbst verfassten Richtspruch, brachte einen Toast auf das Bauwerk und zerschmetterte unter dem Beifall der Gäste ein Weinglas am neuen Gebäude, denn Scherben bringen bekanntlich Glück. Zur Freude der Erwachsenen sangen die Kinder mit großer Begeisterung ihren Schulsong und sorgten damit für ausgelassene und heitere Festtagsstimmung. Zum Schluss erhielten alle Kinder zur Feier des Tages den neuen Schulluftballon, den sie auf Kommando über die Köpfe der Festversammlung und das neue Gebäude in die Lüfte steigen ließen. Damit endete der offizielle Teil des Richtfestes und erstmals gab es in der neuen Mensa ein kräftiges Mittagessen mit Umtrunk für die Männer vom Bau sowie die geladenen Gäste. Nach dieser Stärkung boten Baudirektor Hauth und Architekt Hermann Sauer allen Interessierten eine Führung mit ausführlicher Erläuterung der baulichen Konzeption an. Der Rundgang endete mit einem herzlichen Dank an Herrn Hauth und sein Team für einen durchdachten und pädagogisch gelungenen Plan, der im Rohbau hervorragend umgesetzt ist, die bisherigen Gebäude des Schulzentrums ideal ergänzt und für die Zukunft richtungsgebende, neue Akzente setzt. Die Schulgemeinschaft der Grundschule freut sich jedenfalls auf den Tag, an dem sie in die neuen Gebäude einziehen darf. Bis dahin bleibt noch viel zu tun. In den Sommerferien 2012 soll der Umzug stattfinden. Danach steht die Sanierung der "alten Grundschule" und das Wiederherstellen des Schulhofes an. Alle Schulkinder warten schon sehnsüchtig auf den Aufbau ihrer Spielgeräte und den neu gestalteten Schulhof. Die zeitliche Planung sieht den Abschluss der gesamten Baumaßnahmen für das Jubiläumsjahr 2012/13 vor, in dem die Grundschule ihr 40-jähriges Bestehen mit einem Ehemaligentreffen und großem Einweihungsfest feiern wird.St.Mätthi läuft und hilft
Am letzten Schultag vor den Osterferien fand traditionell der Benefizlauf "St. Mätthi läuft und hilft" statt. In diesem Jahr kam der Erlös auf Wunsch des Schulelternbeirates den Kindern der St. Martin Schule hier in Bitburg zugute. Die Schulgemeinschaft der Bischöflichen Grundschule St. Matthias hat insgesamt einen Betrag von 2 530,30 Euro gesammelt und unterstützt damit die Teilnahme der St. Martin Schule an den Special Olympics in Bremen. Mit großer Begeisterung nahmen die Jungen und Mädchen am Lauf teil, der wie in den vergangenen Jahren in der Aula startete und auf dem großräumigen Schulgelände stattfand. Als Gäste liefen Schüler und Schülerinnen der St. Martin Schule mit ihren Lehrpersonen sowie die Laufpaten aus dem 10. Schuljahr der Realschule St. Matthias mit. Für die notwendige Sicherheit sorgte der Schulsanitätsdienst der Hauptschule St. Matthias. Zahlreiche Eltern und Großeltern feuerten die Kinder als Zaungäste an und bewirteten die sportlichen Kinder nach dem Lauf mit Getränken sowie Brötchen und Kuchen. Im Rahmen des Schulgottesdienstes zum Thema: "Freunde teilen" mit Pfarrer Bollig fand die Spendenübergabe statt. Überrascht von der hohen Summe und voller Dankbarkeit nahm eine Abordnung der St. Martin Schule den symbolischen Scheck aus den Händen der Schulleiterin entgegen. Vielen Dank an alle, die zum Gelingen unserer Aktion beigetragen haben! Rosemarie Lexen, SchulleiterinSkifreizeit 2010
Ein kleines Jubiläum feierte Lehrer Udo Jutz in diesem Jahr:Tag des Judo
Der 27.10.2010 stand in der St. Matthias Grundschule unter dem Motto "Tag des Judo".Es müssen nicht Männer mit Flügeln sein - die Engel
Grundschule St. Matthias veranstaltet erstmals Kinderbibelnacht Bibelnacht statt Lesenacht! Unter dem Motto "Engel" erlebten 25 Kinder der Klasse 2b ihre erste Lesenacht als Bibelnacht. Bereits am Nachmittag bestaunten die Ganztagsschüler einen riesigen, aus Tüchern gestalteten Engel mitten in der Aula, der am Abend im Lichterglanz unzähliger Kerzen erstrahlte und den Versammlungsmittelpunkt bildete.